Die Innerkrems


Die Innerkrems ist ein Teil der heutigen Gemeinde Krems in Kärnten. Die Krems ist ein alter Orts- und Flussname, der aus dem indogermanischen qam- = lieb abzuleiten ist. Die häufige Verwendung des Begriffes „Liebental“ ist in den Liesertalern Gewässer- und Gegendnamen eine Merkwürdigkeit.

Durch das Thomatal (Salzburg) führte eine 50 nach Christus erbaute Römerstraße nach Schönfeld und über die Innerkrems ins Liesertal nach Kärnten.

Im frühen Mittelalter begann die Bevölkerung den Reichtum der Erde zu nutzen. Damit begann der Bergbau in den Nockbergen. An den Berührungspunkten zwischen Kalk- und Urgestein gibt es Magnesit und Eisenerz, welches bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts auch abgebaut wurde. Erzvorkommen im Bereich Innerkrems und der Turrach wurden bereits seit 1399 verwendet. In Innerkrems wurde nach hochwertigem Brauneisenerz gegraben. Ab 1566 war der erste Hochofen ein zentraler Punkt der Gemeinde. Im 19. Jahrhundert erhielt Graf Lodron die Eisenbergbaue und Hüttenwerke und ließ 1862 einen Hochofen auf dem neuesten Stand der Technik in Eisentratten erbauen, der sich heute im Gemeindewappen der Gemeinde Krems wiederfindet.

Der heutige „Wasser- und Knappenweg in Innerkrems“ beschäftigt sich unter anderem mit dem historischen Bergbau in der Region. Er führt zu 6 Bergwerksstollen, die noch an den einstigen Eisenerzabbau in der Region erinnern. 

Sanfte Hügellandschaft der Nockberge
Nockberge im Winter
Rosanintal